Anna Kaul
Ich heiße Anna und bin Permanent-Make‑up-Artistin in Gifhorn. Außerdem Ehefrau und Mutter von zwei Kindern.
Wie ich dazu gekommen bin
Vor der Elternzeit habe ich jahrelang im Vertrieb gearbeitet – täglich Englisch, Französisch, Kund:innen aus vielen Ländern. Zurück ging es nach dem Umzug nicht mehr, und etwas Vergleichbares fand sich hier nicht.
2023 habe ich meine erste Ausbildung im Permanent Make‑up gemacht. Danach habe ich nicht angefangen zu arbeiten – zu viele Fragen blieben offen, und ich wollte niemandem ein Gesicht anvertrauen, bei dem ich mir selbst unsicher war. Also habe ich weitergelernt: Perfektionstraining bei Nicole Kühle in Cloppenburg, abgeschlossen 2024. Dort hat sich alles gefügt. Seit März 2024 arbeite ich.
Nicole ist bis heute meine Trainerin. Ich arbeite mit ihren Pigmenten und bilde mich weiter – in diesem Beruf geht es nicht anders.
Meine Ausbildung
- 2023: Grundausbildung Permanent Make‑up
- 2024: Perfektionstraining bei Nicole Kühle, Cloppenburg
- 2024: Masterclass Augenbrauen bei Nadezhda Dmitrieva
- 2025: Masterclass Lippen bei Nadezhda Dmitrieva
- 2026: Schulung Lidstrich mit Schattierung bei Olesya Bamonina, Marburg
- 2026: Schulung Wimpern- und Augenbrauenlifting bei Anna Pestrikova, Studio Tricolore
Warum vor allem Frauen ab vierzig
Reife Frauen wissen genau, was sie wollen. Sie bringen kein Bild aus dem Internet mit, sondern erzählen, was sie stört – und überlassen mir die Entscheidung. Sie schätzen die Arbeit und sind dankbar für das Ergebnis.
Jungen Frauen mit dem Wunsch nach harten, grafischen Brauen sage ich ab. Nicht weil ich es nicht könnte – sondern weil es in ein paar Jahren aus der Mode ist und die Entfernung lang und teuer wird.
Was mir an meiner Arbeit gefällt
Zu sehen, wie sich ein Gesicht verändert. Nicht durch einen Filter, sondern wirklich.
Vor meiner ersten Lippenbehandlung habe ich die ganze Nacht nicht geschlafen. Permanent Make‑up wäscht sich nicht nach zwei Wochen ab – damit lebt jemand jahrelang. Diese Anspannung ist geblieben, und ich halte sie für richtig: lieber messe ich einmal mehr nach, als schnell zu arbeiten.
Schönheit ist für mich nicht laut. Sie ist echt, individuell – und darf jeden Tag sichtbar sein.